Wir beleben eine ökumenische Gottesdienstsarbeit durch die Feier regelmäßiger feierlicher Andachten seit 2008. Insbesondere die Nähe zu lutherischen und hochkirchlichen Traditionen verbindet uns, dabei fördern wir insbesondere die Laienarbeit. Wir nehmen das Priestertum aller Gläubigen ernst und freuen uns über die Freiheit, die uns in der Liturgie verbindet und unser Gotteslob in den verschiedenen Konfessionen vereint. Als Basisgemeinde bieten wir durch unsere Feiern ein zusätzliches liturgisches Angebot an Werktagen an. An Sonntagen besuchen wir unsere jeweiligen konfessionellen Heimatgemeinden und bleiben ihnen so verbunden. Die evangelische Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde zu Berlin-Schöneberg gewährt uns derzeit Gastrecht, wofür wir dankbar sind. In dieser Gemeindekirche feiern wir bereits seit 2008 Gottesdienst.
Aktuelle Infos finden Sie hier: http://rogateberlin.wordpress.com
Der Verein: Am 9.9.2009 haben sich zehn Menschen zusammen gefunden, die in ihrer Unterschiedlichkeit einiges gemeinsam erreichen wollen: Bewegung bringen in die ökumenische Andachtsarbeit, für soziale Projekte sorgen, gegen Hassgewalt wie Homophobie eintreten und übergemeindlich-überkonfessionell nachhaltig zusammenarbeiten. Die paritätisch zusammengesetzte Gruppe besteht aus katholischen und evangelischen Christen, Kirchenfernen, Mitgliedern der Zwölf-Apostel-Gemeinde und Unterstützern aus Berlin und dem Umland.
Neben dem Kultus ist uns die Caritas wichtig. Wir initiieren diakonische Projekte, die nachhaltig wirken sollen. Aktuell bereiten wir einen offenen Gemeindenachmittag vor, der jeden Sonntag im Gemeindehaus der Zwölf-Apostel-Kirche Menschen aus dem Stadtteil einlädt. Geschichten sollen erzählt, Musik gemacht, gespielt und geredet werden. Zum Abschluss ist eine Lied-Andacht in der Kirche geplant. Die Veranstaltung ist konzipiert für die Begegnung der Generationen und deren Zusammenhalt.
Die Bildungs- und Freizeitarbeit soll in Form von Themenabenden und Studienreisen stattfinden. Aktuell vorbereitet wird eine Fahrt zu Epiphanias (6. Januar) 2010 in ein ökumenisches Benediktiner-Kloster in Thüringen. Die Stärkung der interreligiösen, kirchlichen und christlichen Kompetenz ist uns wichtig. Zudem wollen wir Projekte für Kinder- und Jugendliche initiieren.
Demokratische Prozesse und eine faire politische Auseinandersetzung wollen wir insbesondere durch die Neuauflage der Berliner Politikerkanzel fördern. Das von Miguel-Pascal Schaar 2008 erfolgreich gestartete Projekt soll eine feste Einrichtung in der Hauptstadt werden.
Wir nehmen eine wachsende Gewalt mit Übergriffen gegen Menschen wahr, daher treten wir ein gegen Gewalt und Ausgrenzung, gegen Homophobie und Rassismus. Wir wollen uns in der Opferarbeit engagieren.
Wir erleben Armut und Hunger in unserer unmittelbaren Umgebung, dagegen wollen wir aktiv werden und prüfen, ob wir ein Tafelangebot mit ehrenamtlichem Engagement und der Unterstützung vieler starten können. Es geht um das spürbare Eintreten für eine tolerante und menschenfreundliche Gesellschaft und den Dienst am Nächsten.
Wir haben uns viel vorgenommen, aber es ist auch viel zu tun. Wir vertrauen dabei auf Gottes Hilfe, denn in der Jahreslosung 2009 heißt es: "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich." (Lukas 18, 27). Wir hoffen auf seinen Segen, auf freudige (gern auch großzügige) Spender und viele Ehrenamtliche, die die Umsetzung der vielen Ziele ermöglichen helfen.
Nach „Der Mond ist aufgegangen“ und der „Politikerkanzel“ prägt das alte Lied „O Heiland, reiß die Himmel auf“ die neue Reihe von Donnerstags-Andachten im November und Dezember in der evangelischen Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin-Schöneberg.
Verschiedene Gäste werden entlang der Strophen des Liedes Impulse zu Endzeit, Wiederkehr und Ankunft setzen. Der Zeitrahmen ist von Christoph Claus (Orgel) und Miguel-Pascal Schaar (Liturgie) bewusst gewaehlt. Er orientiert sich an der altkirchlichen Tradition, nach der die Vorbereitungszeit auf Weihnachten bereits am Martinstag (11. November) begann und in der Heiligen Nacht ihr Ende mit dem Beginn der Weihnachtszeit fand. „In den Perikopen, den biblischen Texten für die einzelnen Sonntage, und in den Liedern unseres Gesangbuchs finden wir einen reichen Schatz von Texten, die uns vom Kirchenjahresende bis zur Fest der Geburt Jesu begleiten“, so Schaar. „Wir wollen diesen Übergang in unseren Andachten bewusst und einladend gestalten!“ Gemeindeglieder und Gäste werden eingeladen, mit auf die Reise zu gehen.
Auftakt ist am 12. November, 19.30 Uhr, mit einem Liturgischen Abend „Sonne, Mond und Sterne“. Darin wird der niederländische Astronom Herman Borel über unser Planetensystem berichten und zeigen. Opernsänger Uwe F. Griem gestaltet den Abend gesanglich. Den festlichen Abschluss der Reihe bildet der Heilige Abend. Die Reihe wird veranstaltet von der Ökumenischen Rogate-Initiative e.V.i.G.
Übersicht
5.11., 19.00 Uhr, Andacht mit der Einführung des Vorstands und des Geschäftsführers,
Impuls: Pastor Uwe Mletzko, Vorstandssprecher Verein für Innere Mission in Bremen
12.11., 19.30 Uhr
Liturgischer Abend “Sonne, Mond und Sterne”
Impuls: Dr. Wolfgang J. Bittner, Pfarrer und Beauftragter für Spiritualität der EKBO
Sternenblick: Herman Borel, Astronom
Musik: Uwe Griem, Gesang
19.11., 19.30 Uhr
“Ihr Wolken brecht!”
Impuls: Evamaria Bohle, Redakteurin bei “Zeitzeichen”
Musik: Andreas Bährle, Violoncello
26.11., 19.30 Uhr, mit Hl. Abendmahl
“O Erd, schlag aus”
Impuls: Dr. Cornelia Kulawik, Pfarrerin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Musik: Ulrich Reinfried
3.12., 19.30 Uhr
“Wo bleibst du!”
Impuls: Tobias Przytarski, Domkapitular, Leiter des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg
Musik: Koreanische Heilig-Geist-Gemeinde Schöneberg
10.12., 19.30 Uhr, mit Hl. Abendmahl
“In Finsternis wir alle sein”
Impuls: Dr. Irene Ahrens, Pfarrerin der St.George’s Anglican Church, Berlin.
Musik: Uwe Steinmetz, Saxophon
17.12., 19.30 Uhr,
“Vom Elend zu dem Vaterland”
Impuls: Dr. Christoph Vogel, Oberkonsistorialrat und Leiter Theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Musik: Uwe Steinmetz, Saxophon
Heiligabend, 24.12., 23.00 Uhr
“Da wollen wir all loben dich”
Impuls: Klaus-Dieter K. Kottnik, Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland
Musik: Zwölf-Apostel-Chor
Orgel: Christoph Claus
Liturgie: Miguel-Pascal Schaar
Ev. Zwoelf-Apostel-Kirche
An der Apostelkirche 1
10783 Berlin
http://zwoelf-apostel-berlin.de/lageplan/index.shtml
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U-Bahnhöfe:
Kurfürstenstraße (U1)
Nollendorfplatz (U1, U2, U3, U4)
Bushaltestellen:
Kurfürstenstraße (148)
Nollendorfplatz (M19, 187)
Gedenkstätte Dt. Widerstand (M29)
Ökumenische Rogate-Initiative e.V. i.G.
An der Apostelkirche 1
10783 Berlin-Schöneberg
Lageplan hier
Die Weihnachtszeit ausklingen lassen im Kloster? Rogate lädt zu einer Fahrt nach Thüringen. Vom 8. bis 10. Januar 2010 machen wir uns auf den Weg in das Priorat St. Wigbert, ein ökumenisches Benediktinerkloster in der Nähe von Erfurt.
Die Benediktiner (lateinisch Ordo Sancti Benedicti, OSB) sind ein kontemplativ ausgerichteter Orden innerhalb der römisch-katholischen, aber auch in der anglikanischen Kirche und vereinzelt in der evangelisch-lutherischen Kirche. Der Benediktinerorden gilt gemeinhin als ältester Orden des westlichen Ordenslebens.
Bezeichnend sind die Grundsätze des Ordens, die neben der Ordensregel (Regula Benedicti) alles enthalten, was den Benediktinerorden auszeichnet: „Ora et labora et lege“ (lateinisch: „Bete und arbeite und lies“). Drei Gelübde legt der Benediktinermönch im Laufe seines Ordenslebens ab: „Stabilitas“ (Beständigkeit in der Gemeinschaft), „Klösterlichen Lebenswandel“ und „Gehorsam“. Als ein Motto der Benediktiner kann gelten: „Ut in omnibus glorificetur Deus – Auf dass Gott in allem verherrlicht werde“.
Das geplante Programm (Stand Oktober 2009):
Freitag, 8.1.2010, gemeinsame Fahrt von Berlin nach Erfurt mit Stadtbesichtigung. Am Nachmittag Ankunft in Werningshausen. Möglichkeit zur Teilnahme an der Vesper und Komplet der Brüder.
Samstag, 9.1.2010, Möglichkeit zur Teilnahme an den Stundengebeten (7.00, 12.00, 18.00 und 19.30 Uhr), individuelles Programm (Möglichkeit zur Fahrt nach Erfurt mit dem Regionalbus). Führung durch das Kloster. Am Abend ist ein Gespräch über Maria, die Mutter Jesu, geplant.
Sonntag, 10.1.2010, Messe mit der Ortsgemeinde und den Brüdern in der St.Wigberti-Kirche, Mittagessen und Abreise zurück nach Berlin.
Wer sich unverbindlich anmelden möchte, sollte sich per Mail ein Signal geben: Rogate (at) web.de
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